HM Motorradhaus und Allroundvermietung GmbH
ZurückWer in Frankfurt am Main ein Motorrad kaufen, mieten oder in die Werkstatt bringen möchte, landet bei einem der Motorradhändler und Motorradgeschäfte, die im Rhein-Main-Gebiet überregional bekannt sind: dem HM Motorradhaus und der Allroundvermietung GmbH in der Max-Holder-Straße 5 im Stadtteil Kalbach-Riedberg. Der Betrieb steht für eine ungewöhnlich breite Mischung: Neu- und Gebrauchtfahrzeuge namhafter Marken, eine eigene Motorradvermietung, eine gut besetzte Werkstatt samt TÜV-Abnahme, Zubehör- und Teilhandel, E-Bikes und zusätzlich einen Ducati-Standort im selben Gebäude. Was viele Kunden überzeugt, ist weniger die Quantität als die Verlässlichkeit: zugesagte Termine werden gehalten, Zusagen werden eingelöst und wenn etwas nicht klappt, wird schnell nachgelöst – vom Zusatzkoffer über die Garantieverlängerung bis zur Motorradspedition ins halbe Bundesgebiet.
Sortiment: alles von KTM bis Zero
Die Auswahl im Ausstellungsraum ist breit und deckt die wichtigsten Segmente ab. Besonders stark ist die Präsenz der Marken aus dem Hause des Konzerns: KTM, Husqvarna und GasGas – von der leichten Enduro bis zur 1290 Super Duke R. Daneben stehen Kawasaki-Modelle wie die Z 900, Z 900 RS und Z 1 100 SE, Yamaha-Bikes, Ducati-Neuheiten, Harley-Davidson sowie Triumph-Klassiker. Ein eigenes Kapitel ist die Zero: Die elektrische Motorradmarke wird hier nicht nur verkauft, sondern im Rahmen der Vermietung auch für Testfahrten über ein ganzes Wochenende bereitgestellt – ein Service, den kaum ein anderer Motorradhändler und Motorradgeschäfte im Rhein-Main-Gebiet in dieser Form anbietet. Wer ohne eigenes Bike in den Urlaub oder auf eine Testtour fahren möchte, miert hier KTM 790 Adventure, Husqvarna 901 Norden Expedition, Yamaha Ninja 500, Kawasaki, KTM Duke, Zero DS, Zero DSR-X oder auch eine sportliche KTM SMCR 125 – inklusive Gepäck, Navigation undredux-sicherer Übergabe.
Auch der Gebrauchtfahrzeugbereich ist umfangreich und wird professionell geführt. Bei den Bildern und Beschreibungen auf den Portalen legt man Wert auf Realitätsnähe, sodass ein online gekauftes Bike in dem Zustand ankommt, wie es angeboten wurde. Wer lieber vor Ort testet, kann in der Regel eine Probefahrt vereinbaren; im Mietfahrzeug lässt sich manche Maschine sogar vor dem Kauf kurz „fahren“, wie es ein Kunde mit einer gebrauchten Vulcan S praktiziert hat. Ergänzend gibt es E-Bikes für Pendler und Freizeitradler, ein Sortiment an Helmen, Koffern und Zubehör sowie Ersatzteile – vom Ölfilter bis zur Handbremse.
Verkauf: ehrlich, transparent, unaufdringlich
Der Verkauf ist der Bereich, in dem sich das Team am deutlichsten profilieren kann. Immer wieder tauchen die Namen der Mitarbeiter auf, die Kunden zu Recht hervorheben: Valerio Audino, Ben Meisel, Peter Meisel, Bryan, Tim, Stefan und Herr Blau. Ihre Arbeit wird als fachlich, geduldig und frei von Verkaufsdruck beschrieben – Fragen zu Finanzierung, Zubehör, Einbaulösungen und Ausstattungsvarianten werden beantwortet, ohne dem Kunden ein Modell aufzudrängen. In einem Fall wird erzählt, dass ein Kunde von Frankfurt nach Köln fährt, weil ihm die Beratung so gefällt; ein anderer reist 250 Kilometer, um ein E-Bike abzuholen. Auch Ferienkäufer werden nicht abgewiesen: Anfragen werden bis in den Urlaub beantwortet, Fahrzeugunterlagen kommen prompt per SMS oder Mail, die Maschine wird bei Bedarf per Motorradtransporte24 direkt nach Hause geliefert – unbeschädigt, wie es ein Käufer aus Berlin berichtet.
Preistransparenz wird vielfach gelobt, und es gibt Momente, in denen die Verhandlung aktiv zum Vorteil des Kunden läuft: beim gebrauchten Motorrad wurde der Preis fair angepasst, ein gewünschtes Zubehörteil preislich entgegenkommend eingeräumt, bei einem KTM-Kauf ließ sich eine Garantieverlängerung durchsetzen, obwohl die Werksgarantie bereits abgelaufen war. Wer ein altes Motorrad einbringt, erlebt meist eine sachliche Bewertung ohne nachträgliche Preisdrückerei. Dass es auch anders laufen kann, zeigt ein Einzelfall, in dem bei der Übergabe versucht wurde, den Ankaufspreis über eine noch ausstehende Inspektion nachträglich zu drücken – ein Vorgang, der verständlicherweise Unmut auslöst.
Werkstatt, Service und TÜV
Die Werkstatt ist für viele Biker der eigentliche Grund, das Haus nicht nur einmal zu besuchen. Jahresinspektionen, Ölwechsel, Reifenwechsel, Bremsen, Kette, Zubehörmontage, Unfallschäden und Stuckausbesserungen gehören zum Alltag. Positiv fällt auf, dass Kostenvoranschläge vorab erläutert werden, Kunden bei Rückfragen angerufen werden und in der Hochsaison trotz voller Auslastung kurzfristige Termine realisierbar waren – ein Bremslichtschalter wurde noch fünf Tage vor dem Motorrad-Urlaub instand gesetzt, eine 1000-Kilometer-Inspektion binnen einer Woche erledigt. Auch diagnostisch wird gscharf gearbeitet: Bei einer defekten Hinterradbremse, die ein anderer Betrieb mit einem fast 3.000 Euro teuren ABS-Modulator tauschen wollte, wurde der Fehler hier gefunden und für einen Bruchteil der Summe behoben. Bei der Reparatur eines Unfall-Motorrads wurde die Maschine ohne Diskussion eingeschleppt, und über den Stand der Teilebeschaffung wurde offen und regelmäßig informiert.
Genau hier liegt aber auch der kritische Punkt, den Kunden im Blick behalten sollten: Die Werkstatt ist beliebt, die Wartezeiten an der Annahme entsprechend lang, kurzfristige Termine sind in der Hauptsaison nicht garantiert. Eine Eingangsprüfung erbrachte bei einem anderen Kunden das Ergebnis, dass das Motorrad unter dem falschen Modellnamen erfasst war – ein Fehler, der für Verwirrung sorgte und die Abwicklung unnötig in die Länge zog. Zudem kam es zu einer Situation, in der die Kommunikation über die Fertigmeldung aus dem Ruder lief und der Kunde die Maschine mit Ölspuren und verschmutzter Kette zurückerhielt. Das sind keine Regelfälle, aber sie zeigen: Bei komplexen Vorfällen lohnt es sich, Absprachen schriftlich zu fixieren und Fertigmeldungen aktiv einzufordern, statt auf eine Benachrichtigung zu warten. Der Teilehandel hat zudem eine eigene Schwachstelle: Samstags ist die Theke nur eingeschränkt besetzt, bereits bestellte oder lagernde Teile werden dann nicht ausgegeben – ein Punkt, der sich gerade in der Vorsaison ärgerlich auswirkt.
Vermietung als Alleinstellungsmerkmal
Die Allroundvermietung ist das, was dieses Haus von einem reinen Motorradhändler und Motorradgeschäfte unterscheidet. Reservierung, Übergabe und Rückgabe laufen schnell und unkompliziert, die Maschinen sind gepflegt und technisch in einwandfreiem Zustand, Ausstattung wie Koffer und Navigationsgerät kann mitgegeben werden. Ein Mieter absolvierte damit eine Tour von rund 1.500 Kilometern, ein anderer war mit einer Zero DSR-X in den Moselauen unterwegs und nutzte die flexiblen Fahrmodi – inklusive spontanem Support-Call von unterwegs, als Einstellungen der Traktionskontrolle angepasst werden sollten. Auch die Rahmenbedingungen sind flexibel: Eine Verschiebung des Mietzeitraums um zwei Wochen war kein Problem, die Rückgabe an einem Sonntag likewise unkompliziert. Für alle, die ein Motorrad ausprobieren wollen, bevor sie kaufen, ist die Vermietung damit die risikoärmste Variante, sich in ein Modell zu verlieben.
Was beim Besuch beachten sollten
- Werkstatttermine früh planen: In Frühjahr und Sommer ist die Auslastung hoch; kurzefristige Einschübe gelingen nicht immer.
- Kommunikation dokumentieren: Lassen Sie sich Fertigmeldungen, Kostenrahmen und Zusagen schriftlich bestätigen – gerade bei größeren Arbeiten oder Inzahlungnahmen.
- Probefahrt klären: Je nach Fahrzeug und Lagerlage ist eine Probefahrt möglich, aber nicht bei jedem Bestandsbike garantiert. Absprache vorab erspart Zeit.
- Samstags einkaufen: Der Teilehandel ist samstags nur eingeschränkt erreichbar; besser werktags oder vorab per Telefon klären.
- Gebrauchtkauf im Detail prüfen: Reifenalter, Bremsbeläge und Batteriezustand gehören bei Vorführung und Probefahrt ausdrücklich geprüft – die Werkstatt kann beides im Rahmen einer Übergabeinspektion mit erledigen.
- Eigenes Budgetrahmen klar kommunizieren: Wird man nach Wunsch und Budget gefragt, entstehen deutlich passendere Vorschläge als bei einem offenen Rundgang.
- Erreichbarkeit prüfen: Telefon und Mail werden oft auch abends, sonntags oder im Urlaub beantwortet – ein großer Pluspunkt, gerade bei Fernkäufen.
Fazit
Das HM Motorradhaus in Kalbach-Riedberg zählt zu den Motorradhändler und Motorradgeschäfte, bei denen Service, Vermietung und Werkstatt unter einem Dach liegen und die deshalb überregional Kunden anziehen. Die Stärken liegen in der fairen, ehrlichen Beratung, einer breiten Fahrzeugauswahl von KTM über BMW und Kawasaki bis Zero, einer gut funktionierenden Werkstatt mit TÜV und einer Vermietung, die Probefahrten fast ersetzt. Die Schwächen sind ebenfalls klar: die Wartezeiten in der Hochsaison, die eingeschränkte Samstagsverfügbarkeit im Teilehandel und gelegentliche oder Dokumentationslücken bei der Auftragsabwicklung. Wer diese Punkte vorab einplant – Termin früh vereinbaren, Absprachen schriftlich fixieren, Samstags keine Teile einplanen – bekommt ein Haus, das die Erwartungen an einen Motorradhändler und Motorradgeschäfte zuverlässig erfüllt und über viele Jahre Bindung schafft. Die Rufnummer lautet 069 5600930, die Website hm-motorradhaus.de liefert Fahrzeugbestand, Vermietungsinformationen und Kontaktmöglichkeiten.