Witten u. Weber

Witten u. Weber

Zurück
Herrenwiese 10, 57319 Bad Berleburg, Deutschland
Autowerkstatt Geschäft Motorradhändler Motorradwerkstatt
9.8 (1054 Bewertungen)

Wer in Bad Berleburg ein Motorrad kaufen, eine Werkstatt aufsuchen oder einfach nur kurzfristig Hilfe unterwegs braucht, landet schnell bei einem Betrieb, der seit vielen Jahren zu den festen Adressen der Region gehört: Witten u. Weber am Herrenwiese 10 in 57319 Bad Berleburg. Das Motorradhaus wird als Motorradhändler und Motorradgeschäft gleichermaßen geschätzt, und wer die Bewertungen ausgewertet hat, kommt zu dem Schluss: Hier wird nicht nur verkauft, hier wird gewerkelt. Die Mischung aus Markenvertretung, Werkstatt, Vermietung und einer fast schon persönlichen Beratung überzeugt vor allem Kunden, die aus dem Sauerland, dem Siegerland, dem Westerwald oder aus Richtung Paderborn, Siegen und Kassel anreisen – nicht selten auch aus deutlich weiter entfernten Ecken Deutschlands, weil die Anfahrt sich für sie lohnt.

Ein Familienbetrieb mit Ducati-Schwerpunkt

Bei Witten u. Weber handelt es sich um ein Motorradhaus der besonderen Art: ein Familienbetrieb, in dem zwei Generationen die Geschicke lenken. Frank Weber ist als Geschäftsführer und Kopf des Hauses vielen Kunden ein Begriff, sein Sohn Rolf und der Juniorchef übernehmen bereits weitere Verantwortung. Wer hier einkauft, bekommt keine anonyme Filiale, sondern ein Team aus Serviceassistentinnen, Verkaufskraft und erfahrenen Mechanikern – darunter eine junge Mechanikerin, die inzwischen selbst komplizierte Arbeiten wie den Austausch einer hydraulischen Kupplung erledigt. Diese Mischung aus Traditionalismus und technischem Know-how prägt den Ruf des Hauses.

Kern der Markenbindung ist Ducati: Als Ducati-Händler ist Witten u. Weber im Umkreis der nothing – pardon, rund 50 Kilometer um Bad Berleburg die bekannte Anlaufstätte, wenn es um Panigale, Streetfighter, Multistrada, Scrambler, Monster oder die V4-Modelle geht. Daneben betreut das Haus eine Moto Guzzi-Vertretung, was in der Szene für Nervenkitzel sorgt, wenn eine V85 TT, eine V7 oder eine V7 III Spezial nicht mehr schaltet. Aber es ist eben kein reiner Ducati-Shop: In den Hallen und in der Werkstatt landen auch BMW, Kawasaki, Honda, KTM, Suzuki, Triumph, Yamaha, Aprilia und Piaggio-Modelle. Gerade die Offenheit für markenfremde Motorräder ist ein Argument, das im many Kunden überzeugt hat – wer mit einer alten Aprilia Classic 125, einer Kawasaki ZZR 1400 oder einer Honda CB1000R kommt, wird nicht abgewiesen.

Was die Kunden besonders schätzen

Am häufigsten gelobt wird die Schnelligkeit. Mehrere Berichte schildern Situationen, in denen ein Motorrad mit defekter Kupplung, Reifenpanne, leerer Batterie oder ausgefallener Elektronik auf der Heinz-Horst-Deich-Straße beziehungsweise in der Nähe des Betriebs strandete – und der Hilfe noch am selben Tag, mitunter am Samstag oder sogar kurz vor Feierabend, ermöglicht wurde. Der Reifenwechsel auf der laufenden Tour, der spontan montierte Ersatzreifen, das Teil aus dem Lager, das nicht bestellt werden musste: Solche Fälle prägen den Ruf eines Motorradhändlers, der nicht nur verkaufen, sondern verlässlich beiseite steht. Kunden, die von der Fahrt mit einer Honda CB1000R, einer Ducati Multistrada oder einer Moto Guzzi berichten, loben die schnelle Fehlersuche, das kostenlose Auslesen der Steuergeräte und das Spielen neuer Software-Versionen.

Ebenso oft genannt wird die Probefahrt. Hier ist das Motorradgeschäft erstaunlich großzügig: Es werden mehrere Maschinen gleichzeitig bereitgehalten, auch zwei Ducati-Modelle parallel, und die Probefahrt lässt sich häufig schon am Folgetag nach der Anfrage realisieren. Bei längeren Wartezeiten während einer Inspektion wird ein Leihmotorrad gestellt – von der DesertX Rally über die Multistrada bis zum Vorführmodell, das auch schon für spontane Mitfahrten genutzt wurde. Diese Bereitschaft, dem Kunden die Wartezeit angenehm zu machen, wird immer wieder als Besonderheit hervorgehoben.

Die Beratung wird als ehrlich und transparent beschrieben: Angebote werden offen auf den Tisch gelegt, Preis-Leistung wird begründet, Gebrauchtfahrzeuge werden ohne Beschönigung in der Fahrzeugbeschreibung und auf den Bildern dargestellt. Für Einsteiger, die nach 20 Jahren Pause ihr erstes Motorrad kaufen, für Käufer, die ihre alte Maschine in Zahlung geben, und für Gäste, die ohne Probefahrt und nur per Telefon ein Fahrzeug erwerben, wird dieser offene Umgang immer wieder betont. Auch die Übergabe gehört dazu: Neue Maschinen werden erklärt, eingewiesen, die Unterlagen sind vollständig einsehbar, und auf Wunsch wird das Motorrad in den eigenen Transporter verladen oder per Spedition ausgeliefert.

Werkstatt, Service und die Rolle als Anlaufstelle

Die Werkstatt ist das Rückgrat dieses Motorradgeschäfts: Inspektionen, Wartung, Ölwechsel, Reifen, Kettenspannung, Kette fetten, Bremsen, Elektronik und Zubehör-Umbauten – von der Griffheizung bis zur Rennstrecken-Umbauten. Termine werden meist zügig vergeben, auch mitten in der Saison. Auffällig ist, dass mehrere Kunden die Arbeit als gründlich und nachvollziehbar erleben: Die Rechnung wird am Ende genau erklärt, die ausgeführten Punkte werden nach und nach mit dem Kunden durchgesprochen, und die Maschine wird nicht selten für die Übergabe noch einmal sauber gemacht. Auch die Hauptuntersuchung wird hier erledigt, sodass many Procedures an einem Ort zusammenlaufen.

Dass der Betrieb für viele ein verlässlicher Partner ist, zeigt sich an Langzeitbeziehungen: Einige Kunden sind seit über zehn Jahren, andere seit 2007 dabei, manche beziehen die Wartung ihres Kawasaki-Fahrzeugs, das beruflich vielfrequentiert gefahren wird. Wer einen ausländischen Motorradhändler in der Nähe sucht, findet hier eine vergleichsweise kurze Anfahrt; wer weiter wohnt, nimmt die Strecke trotzdem in Kauf, weil die Betreuung verlässlich ist.

Was nicht ideal läuft

Ein Betrieb, der sich selbst als Kundenservicebetrieb versteht, hat auch Schwachstellen – und die werden in den Rückmeldungen deutlich benannt. Der erste Kritikpunkt betrifft die Reklamationsabwicklung: Ein Käufer, der zwei Neu- und Gebrauchtmotorräder erwarbete, reklamierte eine lose Verkleidung mit gebrochener Haltelasche an einer Kawasaki ZX-6R. Der Betrieb verwies auf die eigene Prüfung bei Inzahlungnahme und Auslieferung sowie auf den Umstand, dass das Fahrzeug nicht zur Schadensbegutachtung vorgestellt worden war, bot das Ersatzteil kulanzhalber aber immerhin zum Einkaufspreis an. Der Käufer blieb mit rund 350 Euro Anteil und dem Gefühl zurück, im Ernstfall allein gelassen zu werden. Gerade bei Motorradhändlern ist das ein heikler Punkt, denn Vertrauen entsteht nicht im Showroom, sondern dann, wenn es ein Problem gibt.

Aus demselben Grund heraus ist der Umgang mit reduzierter Ware und Umtausch zu nennen: Ein Kunde durfte einen Helm mitnehmen und testen, bekam dann aber die Auskunft, ein Kommunikationssystem sei nicht lieferbar, und bei der Rückgabe wurde auf den reduzierten Preis verwiesen, der einen Kaufpreis- oder Gutschrifterstattung ausschließt. Verständlich ist die Argumentation des Fachhandels, der sich nicht zur reinen Lagerhaltung für Größenfindler nutzen lassen will; kundenfreundlich ist das nicht. Ebenso wurde ein Inserat reklamiert, in dem die Zahl der Vorbesitzer falsch angegeben worden war – es wurde umgehend korrigiert, der entstandene Ärger blieb aber. Ein weiterer Punkt ist die Wartezeit an sehr frequentierten Samstagen zu Saisonbeginn: Wer ohne Termin kommt, kann mit Wartezeiten von mehr als zwei Stunden rechnen, in denen die Geschäftsführung schwer erreichbar ist. Das eigene Team empfiehlt daher ausdrücklich, vorher einen Termin zu vereinbaren.

Ein weiterer Kritikpunkt, der sich nicht dem Betrieb selbst, sondern der Struktur zurechnen lässt: Montag und Sonntag ist geschlossen, samstags nur von 9 bis 12 Uhr. Für Berufstätige bedeutet das, dass Werkstattbesuche planbar sein müssen. Wer in einem Notfall vor einem Feiertag oder an einem Sonntag hilfe braucht, ist auf die telefonische Erreichbarkeit oder den Zufall angewiesen. Auch die räumliche Lage spielt eine Rolle: Der Betrieb liegt am Rand von Bad Berleburg, etwas außerhalb des dichten Zentrums, mit guter Anbindung an die B54 und die Region, aber nicht direkt an einer Autobahn – wer mit Anhänger oder Transporter anreist, sollte die Anfahrt vorher einplanen.

Für wen sich der Besuch lohnt

Wer ein Motorrad sucht, sollte die Distanz nicht scheuen: Die Auswahl an Neu- und Gebrauchtfahrzeugen, der durchschaubare Ablauf von Anfrage über Besichtigung und Probefahrt bis zur Übergabe sowie die Fahrzeugvermietung für die Wartezeit machen den Besuch zu einem Erlebnis. Wer hingegen nur eine kurze Abfrage am Telefon erwartet, sollte wissen, dass Rückfragen etwas Zeit brauchen, aber in der Regel am nächsten Werktag beantwortet werden – das gilt für Anfragen zu Finanzierung, Inzahlungnahme und Lieferterminen gleichermaßen.

Für alle, die eine Motorradwerkstatt im Umkreis von Bad Berleburg, Siegen, Siegen-Wittgenstein, Olpe oder Marburg suchen, ist Witten u. Weber eine Adresse, die man auf dem Schirm haben sollte: persönlich geführt, technisch versiert, mit Markenkompetenz von Ducati über Moto Guzzi bis BMW, und mit einer Werkstatt, die auch bei markenfremden Maschinen oder unterwegs auftretenden Problemen liefert. Der Termin am besten vorab – dann gehört die Wartezeit zur entspannten Beratung am Kaffeeautomaten.

Weitere Geschäfte, die Sie interessieren könnten

Alle anzeigen